Donnerstag, 29. September 2016

Springerle

Springerle


Zutaten: für ca. 60 Stück
Für den Teig:
4 – 5 Eier je nach Größe mit
Schale gewogen 250 – 270 g
250 g Puderzucker
250 g feiner Kristallzucker
575 g Mehl Type 405
1 Prise Salz
1 Messerspitze Hirschhornsalz
oder Haushaltsnatron
2 – 3 TL Kirschwasser oder
Himbeergeist
Zum Formen der Springerle:
Verschiedene Holzmodel
Einen stumpfen weichen Pinsel
1großes oder kleines Wellholz
Ein Messer mit Zacken oder
ein Kuchenrädchen
Für das Backblech:
Etwas Margarine
Ofenfestes Backpapier
1 EL Anissamen pro Backblech

Zubereitung:
Für die Zubereitung von diesen Schwäbischen Springerle zuerst die Eier in eine Rührschüssel geben.
Da es sich hier um ein altes Rezept handelt und die Hühnereier früher in der Größe mal groß oder klein waren, gerade so wie die Hühner sie gelegt haben, wird hier das Gewicht der Hühnereier(mit Schale gewogen) angegeben.

Mehl mit einer Prise Salz durch ein Sieb in eine darunter stehende Schüssel durchsieben.

Die aufgeschlagenen Eier in der Rührschüssel zuerst mit den Rührstäben des elektrischen Handmixers schaumig aufschlagen

Puderzucker und Zucker zu den Eiern hinzu geben und nun auf niedrig eingestellter Stufe (Stufe 1), mit dem elektrischen Handmixer, in 12 – 15 Minuten eine weisschaumige Eier/Zuckermasse rühren.
nicht auf höchster Stufe schaumig schlagen.
Oder mit einem herkömmlichem Rührlöffel 30 Minuten rühren, bis sich der Zucker ziemlich aufgelöst hat.

Das gesiebte Mehl in 2 – 3 Portionen zügig unter die Schaummasse unterrühren, das Kirschwasser und das in 1 TL Wasser aufgelöste Hirschhornsalz oder Natron bei dieser Gelegenheit ebenfalls mit einarbeiten, dabei den Rest vom Mehl zuletzt
mit der Hand locker unterkneten

Dieser Teig ist weich und nicht so fest wie ein sonst herkömmlicher Mürbteig, sollte aber dennoch gut formbar sein, wobei zu beachten ist, dass der Teig nach kühler Lagerung noch etwas fester wird.

Den Teig ringsum mit etwas Mehl bestäuben und in eine Plastikfolie geben und für ein paar Stunden, noch besser über Nacht im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Für die Springerle immer gerade soviel Teig aus der Tüte nehmen wie benötigt wird und auf einer mit Mehl ausgestreuten Arbeitsfläche etwa 1 cm dick (nicht dünner) mit einem Wellholz ausrollen.

Das Holzmodel mit der Schnitzerei nach oben auf den Tisch legen, dabei kein Mehl darüber streuen.

Das Teigstück, mit der unteren leicht mit Mehl bestreuten Seite auf das Holzmotiv legen und mit den Fingern in die Vertiefungen des Holzmodels eindrücken.
Oder zuletzt nicht zu fest ein- bis zweimal mit dem Wellholz darüber rollen.

Das Model samt Teig hochheben, umdrehen und wieder auf den Tisch legen.
Jetzt kann man problemlos das Holzmodel vom Teig heben und ablösen, es erscheint darunter ein schön ausgeformtes Springerle.

Kleine Mehlreste am geformten Springerle nun mit einem Pinsel vorsichtig abpinseln..
Anschließend das Gebäck mit einem Messer ringsum ausschneiden, noch hübscher ist es, wenn man es mit einem gezackten Kuchenrädchen ausradelt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legt.
Das Holzmodel, vor jedem erneuten Gebrauch trocken mit dem Pinsel von anhaftendem Mehl oder kleinen Teigresten abpinseln, damit das filigran eingeschnitzte Muster nicht seine Form verliert

Wieder ein auf der Unterseite mit Mehl eingestäubtes etwa 1 cm dickes Stück Teig auf das Model aufdrücken, umdrehen, das Model hochheben und auf diese Weise fort fahren, bis der ganze Teig aufgebraucht ist.

Die Springerle nun über Nacht, ohne sie abzudecken, in der Küche zum Trocknen stehen lassen.
Dadurch wird die Oberfläche mit dem eingedrückten Muster hart und behält später beim Backen sein Aussehen.
Der untere feuchte Teil der Springerle geht während dem Backen etwas in die Höhe und bekommt so genannte Füßchen, wie es auch bei den Weihnachtsgebäcken Vanillebrötchen undAnisbrötchen der Fall ist.

Am nächsten Tag vor dem Backen legt man ein nasses Küchentuch auf den Tisch, nimmt die getrockneten Springerle vom Backblech und legt sie nur mit der Unterseite gerade solange auf das feuchte Tuch, bis man das Backpapier mit etwas Anissamen bestreut hat.
Danach werden die Springerle wieder auf das Backblech gelegt und in den auf 160 ° C vor geheizten Backofen, auf der mittleren Einschubleiste eingeschoben und mit Ober/Unterhitze ca. 10 - 12 Minuten gebacken.
Danach wird die Backofentemperatur auf 130 ° C zurück geschaltet und die Springerle in weiteren ca. 10 - 12 Minuten fertig gebacken.
Da jeder Backofen etwas anders bäckt, muss man die Temperatur beim ersten Blech testen.
Die Oberseite der Springerle sollte auf jeden Fall schön hell bleiben, die Unterseite dagegen zart gelb erscheinen. Nicht zu lange backen, da das Gebäck sonst zu hart wird.

Mit einer breiten Palette, die noch warmen, weichen Springerle vom Backpapier lösen und auf einem Kuchenrost zunächst auskühlen lassen.
Anschließend auf eine große Platte oder einen Teller auslegen und locker mit einem Küchentuch aus Baumwolle abgedeckt im Freien, auf dem Balkon oder der Küchenveranda oder an einem anderen kühlen etwas feuchten Ort, mindestens 1 Woche stehen lassen, damit die Springerle etwas weicher im Biss werden.

Danach kann man die Springerle nach Wunsch in eine Dose umfüllen, dabei aber den Dosendeckel etwas geöffnet halten, denn sonst könnte es sein, dass die Springerle wieder hart werden.

Dienstag, 27. September 2016

Eierpunsch

Eierpunsch


Zutaten für 8 Gläser
1 Flasche Eierlikör
½ Liter Wein, weiß, lieblich
½ Liter Orangensaft
1 Pck. Vanillezucker
frische Schlagsahne oder Sprühsahne

Likör, Wein, Saft und Zucker in einen Topf geben und erwärmen. Nicht kochen! In Gläser füllen und oben drauf die Sahne geben.

Spritzgebäck (klassisch)

Spritzgebäck (klassisch)

250 g Butter ** 250 g Zucker ** 2 Eier ** 1 Teelöffel Wasser ** 500 g Mehl ** etwas Zitronenschale

Butter sahnig rühren, nach und nach Zucker, Wasser, Eier, Zitrone und zuletzt das Mehl locker hinzugeben. Mit der Teigspritze zu S-Formen, Kränzen und Stangen formen.Der Teig muss im kühlen Raum schnell gespritzt und sofort bei mässiger Hitze gebacken werden. Wenn man dem Teig eine Messerspitze Backpulver zusetzt, wird er zwar lockerer, verliert aber leicht die Form. Nach dem Abkühlen ganz oder teilweise mit Schokolade überziehen.

Zimtsterne

Zimtsterne

* 4 Eiklar
* 400 g Mandeln (ungeschält)
* 250g Puderzucker
* 2 Teelöffel Zimt
* Abgeriebene Schale einer Zitrone

* Mandeln mahlen
* Eiklar mit Puderzucker steif schlagen, zwei Eßlöffel von der Masse abnehmen und beiseite stellen
* Backblech mit Backpapier auslegen
* Die Mandeln, die Zitronenschale und den Zimt unter die Ei-Zuckermasse heben.
* Die Masse etwa 1 Stunde kühl stellen.
* Zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie etwa 1/2 cm dick ausrollen
* Sterne ausstechen und mit der beiseite gestellten Ei-Zuckermasse bestreichen
* bei 110 -130 Grad (je nach Ofen) ca. 20-30 Minuten mehr trocknen als backen. Die Zimsterne sollen noch etwas weich sein, aber sich von unten trocken anfühlen. Es empfiehlt sich, einen Probestern zu backen.

Ergibt ca. 32-40 Stück, je nach Sterngröße. In einer Blechdose gut verschlossen halten sie sich ca. 6 Wochen.


Maronentorte

Maronentorte

Einkaufsliste:

140 g Zucker
6 Eicher
170-200 g Esskastanien (oder Maronenpüree)
50 g Paniermehl
Für die Füllung:
1/4 l Sahne
30 g Zucker
170-200 g Esskastanien
2 El Aprikosenmarmelade
1 Paket Schokoladenglasur
Zubereitung:

Kastanien im Backofen rösten bis die Schalen springen, dann ohne Schalen 20-30 Minuten in kochendem Wasser weich kochen, anschließend abgießen und pürieren so lange sie noch heiß sind. Die Menge für den Teig und die Fülle halbieren.
Die Eier trennen. Das Eigelb mit Zucker schaumig rühren. Kastanienpüree und Paniermehl einarbeiten. Das Eiweiß steif schlagen und unterheben. In eine gefettete Springform füllen und 35 Min. bei 180° backen. Boden erkalten lassen und waagrecht durchschneiden.
Die Sahne steif schlagen, leicht zuckern und die zweite hälfte des Maronenpürees zugeben. Den unteren Teigboden dünn mit Marmelade bestreichen und mit der Sahne füllen. Den zweiten Boden auflegen. Diesen dünn mit aufgelöster Schokoladenglasur überziehen.

Quelle: SWR4 Baden-Württemberg


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Schoko-Maronenkuchen

Einkaufsliste:

180 g Butter
180 g Zucker
1 EL Vanillezucker
3 Eier
150 g Mehl
1,5 TL Backpulver
30 g Speisestärke

Für die Füllung:
100 g Maronen aus der Dose
100 g Nussnougatcreme aus dem Glas (Fertigprodukt)

Zubereitung: Backofen auf 180 Grad vorheizen. Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren. Mehl, Backpulver und Speisestärke sieben und unterziehen. Teig in eine gefettete Kastenform füllen. Maronen gut abtropfen lassen, pürieren und mit der Nussnougatcreme verrühren. In den Teig der Länge nach eine Vertiefung schieben. Schoko-Maronen-Creme hineinfüllen und den Kuchen 50 bis 60 Minuten backen.

Kuchen nach Belieben mit flüssiger Nussnougatcreme garnieren und mit Knusperflocken bestreuen.

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Maronenkuchen

Einkaufsliste:

200 g Mehl
3 g frische Hefe
1TL Zucker
1 Prise Salz
70 ml lauwarme Milch
1TL Backpulver

Füllung:
200 g Maronenpaste
150 g Zucker
1/2 TL Salz
Zubereitung:

Mehl in eine Schüssel sieben, darin Hefe, Zucker, Salz mit einem Esslöffel Wasser verrühren und zehn Minuten gehen lassen. Zu diesem Vorteig die Milch und zwei Esslöffel warmes Wasser und alle anderen Zutaten langsam hinzugeben und zu einem Teig kneten. Den Teig eine Stunde gehen lassen. Dann Backpulver zum Teig geben und erneut kneten.

Für die Füllung die Maronenpaste, Zucker und Salz in einem Topf vorsichtig erhitzen (am besten die Mikrowelle benutzen). Die Masse kneten, bis sie beginnt fest zu werden, dann die Paste erkalten lassen. Den Teig in acht Stücke teilen und kreisförmig ausrollen.

Aus der Paste acht kleine Kugeln formen, diese als Füllung auf den Teig geben und den Teig samt Füllung zu Klößen formen. In einem Topf mit Siebeinsatz (z.B. Reiskocher) drei Tassen Wasser füllen – das Wasser darf keinen Kontakt zum Siebeinsatz haben – und zum Kochen bringen. Die Klöße in den Siebeinsatz geben und zehn Minuten dämpfen.

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Panettone

Panettone

500 g      Mehl
125 ml     Milch, lauwarm
4  Ei(er), davon das Eigelb
1 EL Vanillezucker
1  Zitrone(n), die abgriebene Schale davon
100 g Rosinen
100 g Zitronat, gewürfelt
50 g Orangeat, gewürfelt
50 g Mandel(n), gehackt
125 g Butter, weich
1 Würfel Hefe
125 g Zucker
1 Prise Salz

Die Hefe mit etwas Zucker und der Milch gehen lassen. Nach ca. 20 Min. das Mehl, restlichen Zucker, Eigelb,
Vanillezucker, Zitronenschale und Salz zugeben und kneten. Dann die Butter zumischen, weitere 5 Min. rühren und 45 Min. gehen lassen. danach die restlichen Zutaten unterarbeiten, wieder 30 Min. gehen lassen. Teig in eine Form füllen, 15 Min. gehen lassen, dann die Oberfläche mit flüssiger Butter bestreichen und mit einem Messer einritzen.
Backen bei 200 Grad auf der unteren Schiene ca. 100 Minuten.



Die Legende

Einst lebte in Mailand ein armer Bäcker namens Tonio. Er hatte eine wunderschöne Tochter, in die sich eines Tages ein Adeliger verliebte. Das Mädchen war von seinem Freier entzückt, doch es konnte nicht ohne Mitgift heiraten. Also flehte es seinen Vater an, einen Ausweg zu finden. „Was sollen wir tun, liebe Tochter?“ sprach Tonio. „Wir sind arm!“ Traurig über den Kummer seiner Tochter ging er in die Backstube und versank ins Grübeln.

Gab es nicht vielleicht doch eine Möglichkeit?

Die Lösung, die der arme Bäcker schließlich fand, ist heute um die Weihnachtszeit herum in allen italienischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. Sie heißt Panettone – Pane di Tonio, also Tonios Brot. Denn der Bäcker tat am Ende folgendes: Er stellte als Mitgift die Zutaten für einen herrlichen Kuchen zur Verfügung, dessen Geschmack den adeligen Freier von jeder weiteren Mitgift absehen ließ.

gefunden unter:
http://www.effilee.de/

1001 – Nacht – Plätzchen

1001 – Nacht – Plätzchen

300 g Mehl
250 g Butter
150 g Zucker
100 g Haselnüsse, gemahlene
1 Ei(er)
1 TL Zimt
1 TL Kardamom
½ TL Nelkenpulver und 3 EL Orangenblütenwasser
50 g Früchte:, kandierte
3 EL Milch
0,2 g Safranfäden
100 g Honig
75 g Sesam
30 g Pistazien, gehackte
3 EL Aprikosenkonfitüre

Das Mehl mit 200 g Butter, Zucker, Haselnüssen, Orangenwasser, Ei und Gewürzen verkneten. Den Teig 1 Stunde kühl stellen.

Elektro-Ofen auf 175° heizen.

Den Teig ½ cm dick ausrollen, Halbmonde ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Die kandierten Früchte feiner hacken. Die Milch erwärmen, den Safran darin auflösen. Die übrige Butter, Honig, Sesam, gehackte Früchte und Pistazien dazufügen, erwärmen und auf die Monde streichen.
Etwa 15 Minuten backen.

Die Konfitüre erwärmen und die Plätzchen damit bestreichen. Evtl. mit Trockenfrüchten, zu Mini-Figuren ausgestochen, verzieren.