Sonntag, 27. November 2016

Biscotti di mandorle Kekse

Zutaten:

3 Eiweiß
250 g Puder Zucker
200 g Gemahlene Mandeln
2 EL Zitronen Saft

Das Rezept für Biscotti di mandorle Kekse stammt aus Venetien. 

Das Eiweiß von 3 kleinen Eiern zu Eischnee schlagen, bis sich kleine Häubchen bilden. 
Einige Tropfen Zitronen Saft zufügen. Puderzucker sieben und in den Eischnee rieseln lassen. 
Eischnee sehr steif schlagen. 
Gemahlene Mandeln und Zitronensaft in eine Schüssel füllen und mit so viel Eischnee verkneten, bis ein sehr fester Teig entsteht. Sollte man zu viel Eischnee zugefügt haben, wieder ein paar gemahlene Mandeln unterkneten. 
Den Teig auf etwas Puderzucker zu einer Rolle formen. Für Biscotti di mandorle Kekse 1 cm breite Scheiben abschneiden und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Restlichen Eischnee mit einem Teelöffel als Häubchen auf die Biscotti di mandorle Kekse setzen. 

Im vorgeheizten Ofen bei 150° auf der mittleren Schiene 45 Minuten trocknen lassen, bis die Häubchen ganz zart bräunlich werden. 
Biscotti di mandorle Kekse auf dem Blech abkühlen lassen.



Mandelplätzchen mit Stevia

Bei diesen Mandelplätzchen mit Stevia wird bei der Herstellung des Plätzchenteiges auf Zucker verzichtet und stattdessen als Ersatz Stevia Streusüße Granulat, welcher hier bei meinem Produkt etwa die 1,7-fache Süßkraft von Haushaltszucker besitzt, verwendet.

Zutaten: für ca. 60 Stück
100 g weiche Butter oder Margarine
50 g Stevia Streusüße Granulat
ca.1,7-fach ergiebig wie Zucker
(entspricht ca. 125 g Haushaltszucker)
1 Ei Gr. M
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
½ TL Vanillepulver
150 g Mehl Type 405
75 g gemahlene Mandeln mit Haut
1 Prise Salz
Außerdem für den Belag:
15 g gehobelte Mandelblättchen
10 g gemahlene Mandeln
10 g Stevia Streusüße Granulat
(entspricht ca.25 g Zucker)
½ TL Zimtpulver
2 EL Bio Agavendicksaft (20 g) zum Bestreichen

Zubereitung:
Für die Zubereitung von diesem Rezept Mandelplätzchen mit Stevia, weiche Butter oder Margarine zusammen mit 1 Ei , 40 g Stevia Streusüße Granulat und Vanillepulver mit den Rührstäben des elektrischen Mixers in einer Rührschüssel aufrühren.
Abgeriebene Zitronenschale darüber streuen.

Mehl mit gemahlenen Mandeln mit Haut und einer Prise Salz in einer Schüssel mischen und ebenfalls unterrühren.
Etwas zusätzliches Mehl darüber streuen und die gesamte Teigmasse mit den Händen zusammen drücken, zu einer Kugel formen, anschließend in Folie verpackt für gut 2 Stunden oder länger im Kühlschrank durchkühlen lassen.

In der Zwischenzeit zwei große Backbleche mit Backpapier auslegen.

Beliebige Ausstechformen, Nudelholz und etwas zusätzliches Mehl bereit legen.

Außerdem zum Bestreichen und Bestreuen der Plätzchen:
2 EL Bio Agavendicksaft in eine kleine Tasse füllen.
Agavendicksaft kann man sowohl in gut sortierten Supermärkten, Bioläden oder Reformhäusern oder Drogerien kaufen.

In einer weiteren kleinen Schüssel gemahlene Mandeln mit Stevia Streusüße Granulat, Zimtpulver und gehobelten Mandelblättchen vermischen und für später zur Seite stellen.

Für die Fertigstellung der Mandelplätzchen mit Stevia:
Den Backofen auf 180 ° C aufheizen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen.
Immer wieder eine Handvoll Teig entnehmen und in kleineren Portionen auf einer mit Mehl ausgestreuten Arbeitsfläche dünn ausrollen und wie hier bei mir mit einer Sternen Ausstechform oder anderen Formen dünnere Plätzchen ausstechen, nebeneinander auf das mit Papier ausgelegte Backblech legen.
Jedes einzelne Plätzchen nun an der Oberseite dünn mit Agaven Dicksaft einpinseln.
Danach die Plätzchen gleichmäßig verteilt üppig mit dem Mandel Belag bestreuen.


Das bestückte Backblech auf der mittleren Einschubleiste der Backröhre einschieben und bei 180° C, mit Ober/Unterhitze, je nach Dicke der Plätzchen, ca. 12 - 13 Minuten backen.
Die Mandelplätzchen aus dem Backofen nehmen, samt dem Backpapier vom Blech zur Seite auf die Tischplatte ziehen und abkühlen lassen.

Das nächste belegte Blech einschieben und auf die gleiche Weise backen und auskühlen lassen.

Danach in einer Gebäckdose mit gut schließendem Deckel aufbewahren.

Glutenfreie Buttergebäck+mit+Marzipan

Zutaten:
Für den Teig:
250 g helle Mehlmischung (z.B. Schär Kuchen und Kekse - Mix C)
80 g Zucker
120 g Butter (laktosefrei)
80 g Marzipan
1 Ei
2 Eigelb
1/2 TL Xanthan

Zum Verzieren:
Zuckerstreusel
gehackte Mandeln

Zum Füllen:
Marmelade
Schokocreme

Für die Glasur:
Puderzucker
Zitronensaft
evtl. Lebensmittelfarbe


Zubereitung:
Das Mehl mit Zucker und Xanthan in eine 
Rührschüsse geben. Die Butter und Marzipan in 
kleinen Stücken dazu geben. 

Mit dem Ei und Eigelb zu einem geschmeidigen noch 
relativ weichen Teig verkneten. In Folie eingewickelt 
eine Std. im Kühlschrank ruhen lassen. Der Teig 
trocknet nach.

Den Teig auf einem bemehlten Backbrett ca 2 mm 
dick ausrollen und verschiedene Formen ausstechen.

Das ausgestochene Gebäck auf ein mit Backpapier 
ausgelegtes Blech setzen. Im Backofen auf der 
mittleren Schiene bei 170° Unter-/Oberhitze 10-12 
Min. goldgelb backen.

Das Gebäck glasieren oder mit Puderzucker 
besttreuen. Nach Wunsch mit Marmelade oder 
Schokocreme füllen.
Bemerkung:
Der Teig eignet sich für Spitzbuben oder Ausstecherle 
oder für Mürbeteigböden





BRATAPFELSTERNE MIT GRENADINEGLASUR


ZUTATEN:

  • 60 g getrocknete Apfelringe (soft)
  • 125 g weiche MEGGLE Alpenbutter
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 1 Ei, Gr. M
  • 225 g Mehl, Typ 405
  • 60 g gemahlene Mandeln, geröstet
  • 200 g Puderzucker
  • 1 TL Zitronensaft, frisch gepresst
  • 1 EL Grenadinesirup
  • Einige Tropfen rote Lebensmittelfarbe
  • Feine silberne Zuckerperlen

ZUBEREITUNG

Die Apfelringe fein hacken. Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und dem Zimt in eine Schüssel geben und mit den Schneebesen des Handrührgeräts schaumig aufschlagen. Das Ei zugeben und unterrühren. Das gesiebte Mehl und die gerösteten Mandeln mischen. Die gehackten Apfelringe nach und nach zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Folie wickeln und etwa 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C vorheizen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig 5 mm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher Sterne ausstechen (Durchmesser ca. 5 cm). Die Sterne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen 10 bis 12 Minuten goldbraun backen. 
Die Sterne aus dem Ofen nehmen und auf dem Backblech auskühlen lassen. Den gesiebten Puderzucker mit der Grenadine, dem Zitronensaft und einigen Tropfen Lebensmittelfarbe glatt verrühren. Die Sterne mit der Glasur bepinseln und mit Zuckerperlen verzieren.




Orangen-Walnuss-Cookies

Orangen-Walnuss-Cookies

Zutaten
  • 200 g Butter, weich
  • 100 g brauner Zucker
  • 250 g Mehl (alternativ: Dinkemehl)
  • Saft einer Orange
  • 3 EL Zucker
  • 60 g Walnüsse, gehackt
  • Mark einer Vanilleschote
  • 1 TL Zimt
  • Etwas Puderzucker zum Dekorieren
Zubereitung
  1. Orangensaft mit 3 leicht gehäuften EL Zucker zu einem Sirup einkochen und abkühlen lassen.
  2. Weiche Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. 2 EL von dem hergestellten Orangensirup unter das Mehl rühren, bis alles gut vermischt ist. Anschließend mit den Händen so lange kneten, bis ein fester Teig entsteht.
  3. Für die Füllung: Walnüsse, Zimt, Vanillemark und den restlichen Orangensirup vermischen.
  4. Jeweils einen gehäuften TL Teig zu einer Kugel rollen und mit dem Daumen in die Mitte eine Mulde drücken. 1 TL von der Füllung hineingeben.
  5. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und etwas flachdrücken.
  6. Im vorgeheizten Backofen bei 160 °C ca. 15 – 20 Minuten backen (bis sie goldbraun sind).
  7. Plätzchen nach der Backzeit etwas abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und genießen!



Samstag, 26. November 2016

Fata Morgana am Weihnachtsmarkt

Fata Morgana am Weihnachtsmarkt 
(Nach einer Ladung Punsch)

Bei den Buden, hell beleuchtet,
wo die Kehlen man befeuchtet,
stehen Leute und sie schnüffeln
an dem Glühwein, den sie süffeln.
Leider ist die Luft zu warm,
und der Schneemann ist aus Pappe,
nebenan grinst mit viel Charme
eine Nikolaus-Attrappe.
Vieles hier wirkt theoretisch,
auch der Schnee ist nur synthetisch.
Weil man echten Schnee nicht hatte,
griff man raffiniert zur Watte.
Doch nach einer Ladung Punsch
oder Glühwein, je nach Wunsch,
kriegt die Weihnachtsmarkt-Synthetik
sehr lebendige Ästhetik.
Denn der Schneemann, er bewegt sich,
und der Nikolaus, er regt sich.
Nur ein Glas noch, dann, juchhe,
ist die Watte echter Schnee.
(c)Alfons Pillach, 2013

Dienstag, 18. Oktober 2016

Dinkel Plätzchen

Dieses Rezept Dinkel Plätzchen ist eine Rezeptidee für die Weihnachtsbäckerei den Plätzchenteig anstatt mit Weizenmehl mit einer Mischung aus hellem Dinkelmehl und Dinkel Vollkornmehl herzustellen.
Das Ergebnis sind dünne zart knusprige Dinkelplätzchen mit dem unverkennbaren feinen leicht nussigen Geschmack des verwendetem Dinkelmehls.

Zutaten: für ca. 40 Stück
Für den Dinkel- Mürbteig:
150 g Dinkelmehl Type 620
100 g Dinkel Vollkornmehl
1 Prise Salz
80 g Zucker
1 Päckchen Bourbon Vanillezucker (8g)
1 Messerspitze Zimtpulver
1 Ei Gr. L
125 g Butter
Nach Bedarf zusätzlich 1 EL kalte Milch oder Rum
Etwas zusätzliches Mehl zum Verarbeiten
Außerdem:
Ca. 125g Marmelade oder Fruchtgelee
Puderzucker zum Bestäuben


Für die Zubereitung der Dinkel Plätzchen wird zuerst ein einfacher Mürbteig zusammen geknetet.
Dazu beide Mehlsorten mit einer Prise Salz und Zimtpulver vermischt, auf ein Backbrett oder eine andere Arbeitsfläche geben.
Mit der Hand in die Mitte des Mehlgemischs eine tiefe Mulde eindrücken.
In diese Mulde den Zucker und Vanillezucker einfüllen.
Das Ei darüber geben und ringsum auf den Mehlrand die kalte Butter oder Margarine in kleineren Stücken legen.
Nun mit den Händen in der Mitte beginnen und alle Zutaten zu einem geschmeidigen Mürbteig verkneten.
Sollte der Teig noch etwas zu trocken sein, 1 EL Milch oder Rum mit einkneten.
Den Dinkelteig in Folie einschlagen und für etwa 30 – 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Fertigstellung der Dinkel Plätzchen:

Jeweils 1 Stück vom Teig auf einer leicht mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche mit dem Wellholz, welches auch mit etwas Mehl leicht bestäubt sein sollte, dünn ausrollen.
Mit Ausstechformen dünne Plätzchen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Anschließend die Hälfte der Plätzchen mit einer kleinen runden Ausstechform (Fingerhut oder dergleichen) in der Mitte ausstechen.
Den Backofen auf 200 ° C vor heizen.
Das auf diese Weise belegte Backblech in den auf 200 ° C auf geheizten Backofen, in der Mitte der Backröhre stehend einschieben und mit Ober/Unterhitze ca. 8 Minuten zu hellen Dinkelplätzchen backen.
Dabei die Plätzchen während der Backzeit im Auge behalten, schon 1 Minute zu lange gebacken und die Plätzchen werden zu dunkel.
So fort fahren bis alle Plätzchen fertig gebacken sind.

Dazwischen kann man die ungelochten fertig gebackenen Dinkelplätzchen mit beliebiger Marmelade wie Erdbeermarmelade, Quittengelee, sehr lecker auch ZwetschgenkonfitürePflaumenmusoder mit
Heidelbeer - Konfitüre bestreichen.
Die zur Seite gelegten gelochten Plätzchen üppig mit Puderzucker bestäuben und die bestrichenen Plätzchen damit abdecken.

Die Dinkel Plätzchen in eine Gebäckdose einfüllen und den Plätzchen bis zum ersten Kosten mindestens 2 Tage Zeit zum Durchziehen geben.






Dinkel-Buttermilch Kekse


Bei diesen Dinkel- Buttermilch Keksen handelt es sich um ein luftiges nicht zu süßes Kleingebäck, welches während der Winterzeit und auch das ganze Jahr hindurch zum Nachmittagskaffee oder Abends zum Tee anstelle der oft etwas fetthaltigeren und süßen Plätzchen verspeist werden kann.
Zutaten: für 30 - 35 Stück
325 g Dinkelmehl Type 630 oder
nach Wunsch auch Weizenmehl Type 405
etwa 50 - 80 g zusätzliches Mehl zum Bearbeiten
3 gehäufte EL Zucker (70 g)
1 Päckchen Vanillinzucker
Etwa ¾ TL Salz (5 g)
1 EL Backpulver (12 g)
85 g kalte Butter
250 ml Buttermilch
Zwei große Backbleche mit Backpapier
Belegt
Zum Formen 1 runde Ausstechform aus Metall
Mit einem Durchmesser von ca. 6 cm



Zubereitung:
Für die Zubereitung von diesem Rezept Dinkel- Buttermilch Kekse eine Backschüssel bereit stellen.
Dinkelmehl Type 630 in die Schüssel füllen.
Zucker, Backpulver, Vanillinzucker und Salz hinzu geben und mit dem Mehl vermischen.

Kalte Butter in kleinen Stückchen darüber geben und mit beiden Händen mit dem Mehlgemisch zerkrümelt locker verkneten.
Die Buttermilch hinzu gießen und mit den Knethaken des elektrischen Handmixers zu einem glatten Teig verkneten.
Sollte der Teig noch zu sehr kleben, immer wieder wenig zusätzliches Dinkelmehl hinzu kneten, bis ein nicht zu fester noch leicht klebriger Teig entstanden ist.

Eine Arbeitsfläche gut mit Mehl bestreuen.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und im Mehl wenden, dabei gleichzeitig eine Teigrolle daraus formen.

Den Backofen auf 200 ° C vorheizen.

Zwei Backbleche mit etwas Fett bestreichen, mit backfestem Backpapier auslegen.

In eine kleine tiefe Schüssel eine Hand voll Mehl einfüllen.
Eine runde Ausstechform kurz in das Mehl eintauchen und auf das Backpapier auf dem Blech setzen.
Mit einem Messer ein schmale Scheibe Teig von der Teigrolle abschneiden, in die Ausstechform drücken.
Danach die Form nach oben wegziehen und erneut auf das Mehl in der Schüssel setzen.

Wiederum die runde Form in genügend Abstand zum ersten Gebäckstück auf das Papier setzen, Teig eindrücken usw. fortfahren bis das erste Backblech belegt ist.
Nach Wunsch kann man nun als Dekoration beliebige Trockenfrüchte wie Rosinen, Cranberries, Mandelstifte oder gehackte Pistazien auf jedes Gebäckstück an der Oberseite etwas eindrücken.

Das Backblech in der Mitte der Backröhre stehend in den Backofen einschieben und bei 200 ° C mit Ober/Unterhitze, je nach Dicke der Buttermilchkekse ca. 15 – 18 Minuten unter Beobachtung backen.
Dabei bleibt das Dinkelgebäck an der Oberseite hell, wobei die Unterseite schön hellbraun gebacken sein sollte.
Während der Backzeit das zweite Blech auf die gleiche Weise mit Dinkelgebäck belegen und anschließend im Backofen backen.
Die frisch gebackenen Dinkel- Buttermilch Kekse vom Blech heben und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.






Dinkel Nougat Gebäck


Bei diesem Dinkel Nougat Gebäck wird für die Zubereitung von diesem Weihnachtsgebäck helles Dinkelmehl verwendet.
Gerade für diese Art von Gebäck eignet sich Dinkelmehl besonders gut, da der Teig zum Formen des Gebäcks nicht wie üblich zu einer großen Teigplatte ausgerollt wird, sondern mit einem Messer scheibchenweise von einer zuvor geformten Teigrolle abgeschnitten und mit den Fingern entweder zu Hörnchen geformt oder etwas flach gedrückt zu Talern oder mit kleinen Ausstechformen aus der Weihnachtsbäckerei einzeln daraus kleine Sterne oder Herzen ausgestochen werden.
Zutaten: für ca. 50 Stück
200 g Nougat
100 g weiche Butter
300 g Dinkelmehl Type 630
oder Weizenmehl Type 405
1 leicht gehäufter TL Backpulver (7 g)
2 Päckchen Vanillinzucker
30 g Zucker
2 Prisen Salz
1 Ei Gr. M
Ca. 150 g weiße Kuvertüre
Nach Wunsch zusätzlich:
dunkle Schokostreusel

Zubereitung:
Für die Zubereitung von diesem Rezept Dinkel Nougat Gebäck rechtzeitig die benötigte Buttermenge aus dem Kühlschrank nehmen und in der Küche lagernd Zimmertemperatur annehmen lassen.

Nougat aus der Packung nehmen.
Mit einem Messer in dünnere Scheiben, diese wiederum in kleinere Stücke schneiden.

Mehl mit Backpulver mischen.
Weiche Butter mit Nougat verkneten.
Das geht besonders gut mit den Knethaken des elektrischen Handmixers.
30 g Zucker, Vanillinzucker und Salz hinzu geben und weiter kneten.
Ein Ei ebenfalls mit einkneten.

Mehlgemisch in ein Sieb geben und zunächst gut die Hälfte über Nougatteig sieben und verkneten. Den Teig aus der Schüssel auf eine Arbeitsfläche geben, das restliche Mehl darüber streuen und das Ganze zu einem einheitlichen glatten Nougatmürbteig verkneten.
Bei dieser Gelegenheit kann man mit den Fingern noch eventuelle grobe Nougatstücke immer wieder zerdrücken und mit einkneten.
Dabei kein zusätzliches Mehl zum Kneten verwenden, da der Teig sonst zu fest wird.

Die Teigmenge in 2 – 3 Teile aufteilen.
Jedes Teigstück zu einer im Durchmesser etwa 3, 5 – 4 cm dicken Teigrolle formen.

Jede Teigrolle einzeln in Frischhaltefolie wickeln und für einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank lagern.

Den Teig rechtzeitig vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.
Jede Teigrolle erst kurz vor dem Verarbeiten aus der Folie auswickeln.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Nun von der noch kühlen Teigrolle mit einem Messer jeweils eine etwa 0,5 cm dicke Scheibe abschneiden.
Daraus entweder ein kleines Hörnchen oder Kipferl formen, auf das Backblech legen.

Oder man drückt die gerade abgeschnittene Teigscheibe mit den Fingern leicht etwas flacher oder benutzt ein kleines Rollholz dazu und sticht entweder mit einer kleineren Ausstechform aus der Weihnachtsbäckerei einfache runde Taler, Sterne, Herzen oder Monde aus, die kleine übrig gebliebenen Teigmasse dann wieder beim nächsten Plätzchen mit einkneten.
So fort fahren bis der ganze Teig aufgebraucht und beide Backbleche damit belegt sind.

Den Backofen rechtzeitig auf 175 ° C aufheizen.

Die bestückten Backbleche nacheinander in die Mitte der aufgeheizten Backröhre einschieben und mit Ober/Unterhitze etwa 15 - 16 Minuten backen.
Das Gebäck aus der Röhre nehmen kurz auf dem Blech auskühlen lassen, danach einzeln vom Blech heben und auf einem Kuchengitter liegend ganz abkühlen lassen.

Während dieser Zeit kann man weiße Kuvertüre grob zerkleinert in eine kleine Schüssel einfüllen und im heißen Wasserbad schmelzen lassen.

Hörnchen nach Wunsch auf einer oder beiden Seiten kurz in die Kuvertüre tauchen, etwas abtropfen lassen, danach auf einem Blatt Backpapier zum Trocknen legen.
Nach Wunsch kann man nun noch zusätzlich etwas Schokostreusel auf die feuchte Kuvertüre aufstreuen.

Sterne, Herzen oder einfach nur runde Taler mit Hilfe eines Kuchenpinsels zur Hälfte oder ganz mit Kuvertüre bestreichen und nach persönlichem Geschmack noch zusätzlich mit Schokostreusel oder anderem weihnachtlichen Zucker- oder Schokodekor bestreuen.

Nachdem die Kuvertüre ganz abgetrocknet ist, das Dinkelgebäck in einer Gebäckdose mit gut schließendem Deckel aufbewahren.


Tipp:
Dieses Gebäck ist zunächst etwas hart, wird aber schon nach ein paar Tagen mürber und schmeckt bei jedem Bissen unwahrscheinlich gut und cremig nach Nougat, dass man es nicht als Plätzchen, sondern schon fast als einfaches Konfekt bezeichnen könnte.



Quelle